Podcast Banner mit Dr. Henning Jacobsen und Casper Silvis
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Eine einzige Impfung, die über viele Jahre schützt – bislang ist das bei Impfstoffen gegen Atemwegserreger kaum möglich. Regelmäßige Auffrischungsimpfungen sind häufig notwendig. Dr. Henning Jacobsen vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und Casper Silvis vom Zentrum für Individualisierte Infektionsmedizin (CiiM) wollen das ändern. Im Projekt ENDURIVAC entwickeln sie eine Impfstofftechnologie, die bereits nach einer Dosis langanhaltenden Schutz ermöglichen soll. In dieser Folge des HZI-Podcasts InFact erklären sie, wie diese Technologie funktioniert, weshalb sie zunächst für einen Impfstoff gegen RSV eingesetzt wird und ob Auffrischungsimpfungen in Zukunft weitgehend überflüssig werden könnten.
23.09.2026
Panel discussion at the DNMP 2026
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Das diesjährige DNPM Symposium fand vom 2. bis 3. Juli 2026 im Umweltforum in Berlin statt. Unter dem Leitthema „From Molecular Decision-Making to a Learning Health System” kamen Expert:innen aus den Zentren für Personalisierte Medizin aus ganz Deutschland zu Wort, darunter auch erstmalig das Zentrum für Personalisierte Medizin (ZPM) Infektiologie aus Hannover.
03.07.2026
portrait of Yannic Bartsch, Anke Kraft, Markus Cornberg
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Eine aktuelle Studie aus Hannover liefert wichtige Impulse für das Verständnis und die zukünftige Behandlung der chronischen Hepatitis B. Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des TWINCORE und des Zentrums für Individualisierte Infektionsmedizin (CiiM), einer gemeinsamen Einrichtung des HZI und der MHH, konnten zeigen, dass eine bislang wenig beachtete Gruppe von Immunzellen – sogenannte γδ T-Zellen – eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Virusinfektion spielt. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Gut.
16.04.2026
Participants of the 2nd International Conference on Individualized Infection Medicine in fornt of the Schloss Herrenhausen
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Auch nach der COVID-19-Pandemie zählen Infektionskrankheiten weiterhin zu den größten Herausforderungen für die globale Gesundheit. Zugleich eröffnen Fortschritte in der biomedizinischen Forschung, in datengetriebenen Methoden und in der klinischen Innovation neue Möglichkeiten, Prävention, Diagnostik und Therapie gezielt auf einzelne Patientinnen und Patienten auszurichten. Wie sich diese Ansätze in die medizinische Versorgung überführen lassen, stand im Mittelpunkt der 2. Internationalen Konferenz für Individualisierte Infektionsmedizin, die vom 19. bis 21. März 2026 im Schloss Herrenhausen in Hannover stattfand.
09.04.2026
Illustration von Zellen mit transparenter Membran und Strukturen in den Zellen
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Wie Long COVID entsteht, ist noch weitestgehend unverstanden. Neue molekulare Zusammenhänge werden durch eine aktuelle Studie, die federführend am Zentrum für Individualisierte Infektionsmedizin (Centre for Individualised Infection Medicine, CiiM) entstanden ist, beleuchtet. Mit ihrem Ansatz, in einzelnen Zellen verschiedene molekulare Ebenen zu untersuchen, konnten die Forschenden einen spezifischen Zustand im Inneren einer Immunzelle ausmachen, der in direktem Zusammenhang mit erhöhten Entzündungsmarkern, Fatigue und Atemwegsproblemen bei Patientinnen und Patienten mit Long COVID stand. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Immunology erschienen. Das CiiM ist eine gemeinsame Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
29.01.2026
Menschengruppe diskutiert Forschungsergebnisse
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Eine Lebertransplantation rettet oft schwerkranke Patient:innen, doch bleibt das Risiko, dass der Körper das neue Organ abstößt. Ärzt:innen unterscheiden zwischen akuter und chronischer Abstoßung. Während sich die akute Abstoßung gut diagnostizieren und behandeln lässt, schädigt die chronische das Organ nachhaltig, ist schwer zu erkennen – bisher nur durch Gewebeproben unter dem Mikroskop – und wird oft übersehen. Ein internationales Forschungsteam, geleitet von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), hat nun eindeutige molekulare Signaturen für die chronische Abstoßung auch nach einer Lebertransplantation entdeckt, die bei der Diagnose helfen könnten. Die Ergebnisse sind nach zehnjähriger Arbeit nun im Journal of Hepatology erschienen.
24.11.2025