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Klinische Bioinformatik

Die Forschungsgruppe „Klinische Bioinformatik“ entwickelt computergestützte und statistische Ansätze, um zu verstehen, wie genetische, epigenetische und umweltbedingte Faktoren Immunreaktionen, Infektionskrankheiten und den biologischen Alterungsprozess beeinflussen. Durch die Integration von Multi-Omics- und klinischen Daten identifizieren wir molekulare Mechanismen und Biomarker, die die Vorhersage von Krankheiten, die Früherkennung und die Patientenstratifizierung verbessern.

Unsere Forschung konzentriert sich insbesondere auf die epigenetische Regulation des Immunsystems, Impfantworten, Infektionskrankheiten und den Alterungsprozess. Durch die enge Zusammenarbeit mit Klinikern und experimentellen Wissenschaftlern setzen wir unsere Erkenntnisse in Ansätze der Präzisionsmedizin um, um Prävention, Diagnose und Behandlung zu verbessern.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Cheng-Jian Xu hat sich die Gruppe auf Epigenomik, die Bestimmung des biologischen Alters, die Identifizierung von Biomarkern und die Risikovorhersage für Infektions- und immunvermittelte Erkrankungen spezialisiert.

Prof. Dr. Cheng-Jian Xu

Leitung

Prof. Dr. Cheng-Jian Xu
Arbeitsgruppenleiter

Fokus

Die Forschungsgruppe „Klinische Bioinformatik“ entwickelt computergestützte und statistische Methoden zur Untersuchung der molekularen Mechanismen, die Infektionskrankheiten, Immunreaktionen und dem biologischen Alterungsprozess zugrunde liegen. Im Mittelpunkt unserer Forschung stehen die epigenetische Regulation, insbesondere die DNA-Methylierung, und deren Rolle bei der Anfälligkeit für Krankheiten, bei Impfstoffreaktionen, beim gesunden Altern und bei Multimorbidität. Durch die Integration von Multi-Omics-Daten auf Populationsebene, darunter Epigenomik, Transkriptomik und klinische Daten, identifizieren wir molekulare Biomarker und entwickeln Vorhersagemodelle für das Krankheitsrisiko, die Früherkennung und die Patientenstratifizierung. Unser Ziel ist es letztendlich, die Präzisionsmedizin durch eine verbesserte molekulare Charakterisierung von Einzelpersonen und Patientengruppen voranzubringen.